Ratgeber

Vom Begrenzungskabel zum kabellosen Mähroboter: So gelingt der Umstieg

Aktualisiert am 10. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit · RoboterAtlas-Redaktion

Sie haben einen Mähroboter mit Begrenzungsdraht und wollen auf kabellos umsteigen? Was mit dem alten Kabel passiert, welche Technik passt und wie Husqvarna-Besitzer nachrüsten.

Mähroboter im Einsatz in einem Hausgarten
Foto: Sebastian Martin Dicke, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Gerissene Drähte, umständliches Umlegen bei jeder Gartenänderung und Chaos-Mähen nach Zufallsprinzip: Viele Besitzer klassischer Mähroboter wollen umsteigen. Die Suchanfragen nach „Mähroboter Kabel verlegen“ sind laut Google-Daten gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunken, die nach Modellen ohne Kabel bleiben hoch.

Muss das alte Kabel raus?

Nein. Ein im Boden verlegter Begrenzungsdraht stört kabellose Mähroboter in der Regel nicht und kann liegen bleiben. Nur die alte Ladestation und eventuelle Führungsdrähte an der Oberfläche sollten entfernt werden, damit niemand stolpert.

Husqvarna-Besitzer: nachrüsten statt neu kaufen

Husqvarna-NERA-Modelle lassen sich mit einem EPOS-Plug-in-Kit kabellos betreiben. Für die größeren Modelle nennen Händler dafür derzeit rund 449 €. Das kann günstiger sein als ein Neukauf, wenn Ihr Gerät noch jung ist. Siehe Automower NERA mit EPOS.

Checkliste für den Umstieg

  1. Garten analysieren: Wie viele Bäume, wie viel Himmelssicht, wo gibt es Mobilfunk/WLAN?
  2. Passende Navigation wählen (Ratgeber).
  3. Steilste Stelle messen (Anleitung).
  4. Fläche inklusive Reserve bestimmen und im Finder filtern.
  5. Altgerät verkaufen oder fachgerecht entsorgen (Elektroschrott, Akku separat).

Häufige Fragen

Kann ich meinen alten Mähroboter ohne Kabel betreiben?

Nur wenn der Hersteller ein Nachrüst-Kit anbietet, wie Husqvarna mit EPOS für NERA-Modelle. Ältere Geräte ohne entsprechende Technik lassen sich nicht umrüsten.

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