Netzwerk-RTK beim Mähroboter: Mähen ohne Antenne
Aktualisiert am 10. Oktober 2026 · 4 Min. Lesezeit · RoboterAtlas-Redaktion
Was ist Netzwerk-RTK, welche Mähroboter nutzen es, was kostet es und welche Voraussetzungen braucht Ihr Garten? Einfach erklärt.

Bei klassischen RTK-Mährobotern steht im Garten eine Referenzstation mit Antenne. Sie kennt ihre exakte Position und sendet Korrekturdaten an den Roboter. Bei Netzwerk-RTK übernehmen das fest installierte Referenzstationen eines Dienstleisters, die Daten kommen per Mobilfunk. Ergebnis: dieselbe Zentimeter-Genauigkeit, aber keine Antenne auf dem Dach, am Zaun oder im Beet.
Voraussetzungen
- Mobilfunkempfang auf der Rasenfläche (bzw. WLAN bei Husqvarna EPOS ohne Mobilfunkmodul). Schwacher Empfang am Grundstücksrand kann zu Aussetzern führen.
- Abdeckung des Dienstes in Ihrer Region. Navimow bietet auf seiner Website eine Postleitzahlen-Prüfung an.
- Freie Sicht zum Himmel, denn auch bei Netzwerk-RTK bestimmt der Roboter seine Position per Satellit.
Was kostet Netzwerk-RTK?
Die Modelle unterscheiden sich. Navimow gibt an, Netzwerk-RTK sei ohne Zusatzkosten enthalten und die Mobilfunkdaten würden kostenlos bereitgestellt. Für den Zusatzdienst Connect+ fallen bei der X4-Reihe nach ein bis zwei Gratisjahren 29,99 € pro Jahr an. Lesen Sie vor dem Kauf genau, welche Dienste nach der Gratiszeit kostenpflichtig werden.
Mähroboter mit Netzwerk-RTK (Auswahl)
- Navimow i2 AWD, i2 LiDAR Pro, X4
- Mammotion LUBA 3 AWD und LUBA mini 2 AWD 1000
- Kress RTKn EyePilot
- Mit Cloud-Korrekturdaten: Husqvarna V-Modelle, GARDENA smart SILENO sense, Worx Vision Cloud
Alle Modelle ohne eigene Antenne finden Sie in der Liste Mähroboter ohne Antenne.

